Nahrungsmittelunverträglichkeit im Urlaub

Allergikerfreundlich zertifizierte Unterkünfte und Betriebe sind bestens für die Bedürfnisse von Allergikern vorbereitet

Wer auf seine eigene Nahrungsmittelunverträglichkeit verweist, erntet häufig ein gelangweiltes Schulterzucken oder die wenig sensible Bemerkung „Na und? Hat doch jeder irgendwie!“ Was unverfroren plump klingt, trifft es exakt: Es gibt viele Menschen, die an einer Lebensmittelunverträglichkeit oder Nahrungsmittelintoleranz leiden. Kinder oder Erwachsene, deren Organismus nicht in der Lage ist, bestimmte Nahrungsbestandteile zu verdauen beziehungsweise über den Stoffwechsel zu verwerten. 

Das Problem: Die Diagnose ist ebenso schwierig wie die anschließende Behandlung oder Therapie. Wer außer einem Internisten oder Gastroenterologen kann schon Verdauungsstörungen wie Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption oder Histaminintoleranz von Verdauungskrankheiten wie Zöliakie oder einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung unterscheiden? Vielen Menschen ist zudem überhaupt nicht bewusst, dass sie an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, da die dafür typischen Symptome wie Müdigkeit, Blähungen, Durchfall oder Bachschmerzen alltäglicher Natur sind.

Diagnostizierten Betroffenen fällt es wiederum schwer, die individuelle Toleranzschwelle für oder gegen den Verzehr eines bestimmten Lebensmittels herauszufinden: So gibt es Nussallergiker, die einen mit ein paar Nussstreuseln verzierten Apfelkuchen mit Genuss verzehren, während sie nach dem Genuss eines Nussmüslis zum Frühstück nach Luft ringen. 

Allergikerfreundlich zertifizierte Unterkünfte oder Betriebe wie Restaurants, Bäcker oder Metzger sind geschult und somit bestens vorbereitet. Sie sind Lebensmittelallergiker? Sie wollen wissen, welche Zusatzstoffe wir in der Küche verwenden? Fragen Sie direkt bei uns nach.