Bayerns beste Luft gibt es in Bad Hindelang

Aktuelle Messwerte belegen - Bayerns beste Luft gibt es in Bad Hindelang.

Das Hochgebirgsklima (Heilklima) in Bad Hindelang zeichnet sich neben hoher Luftreinheit unter anderem durch niedrige Wärmebelastung, schwache Nebelbildung und hohe UV-Strahlung aus. Foto: Wolfgang B. Kleiner

Bad Hindelang. Die beste Luft Bayerns gibt es in der Allergikerfreundlichen Kommune Bad Hindelang (Allgäu). Dies belegen aktuelle Messwerte, die das Umweltbundesamt (UBA) jetzt für 2016 offengelegt hat. Für den Ferienort in den Allgäuer Hochalpen weist die Statistik im Jahresmittel einen Stickstoffdioxid-Wert von sechs Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) aus, geht also gegen „Null“. Bad Hindelang liegt somit deutlich unter dem Grenzwert von 40 µg/m³ und somit erneut an der Spitze dieser Skala. Die Belastungen durch Kohlenmonoxid, Kohlenstoffdioxid, Stickstoffmonoxid und Feinstaub sind in Bad Hindelang ebenfalls äußerst gering. Das Hindelanger Hochgebirgsklima (Heilklima) zeichnet sich neben hoher Luftreinheit unter anderem durch niedrige Wärmebelastung, schwache Nebelbildung und hohe UV-Strahlung aus. Die gesamte Gemeinde ist Reinluftgebiet.

Das medizinische  Know-how der „Alpenklinik Santa Maria“ in Oberjoch ist ein wichtiger Bestandteil der Hindelanger Gesundheitsphilosophie. Die international anerkannte Klinik, auf dessen Gelände die Messstation des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz (LFU) sowie eine Pollenmessfalle stehen, ist ein Allergie-Kompetenzzentrum für den süddeutschen Raum. Durch die Hochgebirgslage ergeben sich besondere Bedingungen für die Behandlung schwerer und schwerster allergischer Erkrankungen.

„Ein Aufenthalt in unserer Klinik ist für Kinder und Jugendliche, die in der Großstadt oder einem allergenreichen Klima leben, eine Wohltat. In der trockenen, schadstoff- und allergenarmen Gebirgsluft werden die Beschwerden der jungen Patienten häufig schneller geringer als in den schadstoffbelastenden Ballungszentren der Republik.  Der erreichte Heilungserfolg wirkt häufig über den Klinikaufenthalt hinaus und führt zu einem längerandauernden Wohlbefinden“, sagt Klinik-Chefarzt Prof. Dr. Josef Rosenecker. 

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